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Die schönsten Winterwanderungen in den Alpen

Die schönsten Winterwanderungen in den Alpen

Waren Sie schon mal am Ende der Welt? Sind Sie schon mal über eine der längsten Flusshängebrücke in den Alpen spaziert? Oder dort der Spur von Hermann Hesse gefolgt? Vom Engadin bis zur Zugspitz Arena: Diese Hotels bieten wunderbar winterliche Berg-Panoramen.

 

Wir haben drei besondere Routen ausgewählt, für die man nicht einmal besonders sportlich sein muss.

 

 

Bellevue Parkhotel & Spa Adelboden

Berner Oberland

 

Der Schnee knirscht unter den Schuhen, die Bäume ragen kahl wie Skulpturen in den Himmel, und der Fluss windet sich träge durch die Winterlandschaft. Was für unvergessliche Momente und Bilder diese Wanderung beschert! Los geht sie in Rohrbach, wo gegenüber des Gasthauses eine kleine Treppe zum Wanderweg führt.

 

Und wenig später ist man auch schon in den Engstlingenauen, einem der schönsten Schutzgebiete im Berner Oberland. Nach einigen Minuten öffnet sich der Blick aufs Bachbett, dann führt der Weg durch einen Mischwald talwärts.

 

Bellevue Parkhotel & Spa Adelboden, Adelboden

(Bildcredit: Bellevue Parkhotel & Spa Adelboden)

 

Später glitzern gefrorene Tümpel in der fahlen Wintersonne und irgendwann taucht dann das Wahrzeichen des Engstlingentals auf: die mächtige und zugleich elegante Hostalden Hängebrücke, in 38 Meter Höhe überquert sie das Flussbett und verbindet die beiden Talseiten miteinander.

 

Mit ihren 153 Metern gehört die Stahlkonstruktion zu den längsten Fussgänger-Hängebrücken in Europa. An ihrem gegenüberliegenden Ende ist das charmante Hängebrück-Beizli. Wie wäre es mit einem Fondue am Holzofen? Und wie wäre es später mit einem Edelweiß-Ritual im Spa des Bellevue Parkhotels? Das Bellevue ist eine Ikone der Schweizer Hotellerie und sein Spa eine feine Komposition aus Sichtbeton, Glas und Fichtenholz.

 

Infos: Gehzeit zwei Stunden, leichte Wanderung. Hinfahrt mit dem Bus von Adelboden nach Rohrbach, zurück von Frutigen nach Adelboden.

 

 

Hotel Singer – Relais & Châteaux

Berwang (Tirol)

 

Die Wanderwege und Skipisten beginnen direkt vor der Haustür des Hotel Singer in Berwang, dem höchst gelegenen Dorf der Zugspitz Region. Zum Beispiel nach Mitteregg: Raus aus dem Foyer, rechts ab, an der Kirche vorbei bis zum Mooslift. Von dort hat man rechts den Thaneller und links den Rastkopf im Blick, auf deren Pisten die Skiläufer ins Tal wedeln. Hier beginnt der geräumte und gestreute Winterwanderweg nach Rinnen.

 

Hotel Singer - Relais & Châteaux

(Bildcredit: ZABT_C. Jorda; © Hotel Singer – Relais & Châteaux)

 

Von dort führt ein Fahrweg durch den Wald Richtung Kelmen-Namlos, mit traumhaftem Blick ins verschneite Rotlechtal. Ein kurzes Stück auf der wenig befahrenen Landstrasse, dann ein letzter Anstieg, bevor Sie das »Ende der Welt«, die Ortschaft Mitteregg erreichen. In Wechners Jausenstation lädt eine herrliche Sonnenterasse zur Rast ein mit Kaiserschmarren oder hervorragendem Wild aus eigener Jagd.

 

Der Tag klingt im Relais & Châteaux Hotel Singer im beheizten Aussenpool mit Bergpanorama aus, bei feinen Treatments im vielfach ausgezeichneten Spa und später im eleganten Restaurant mit Tiroler Schmankerln und internationalen Delikatessen.

 

Infos: Gehzeit ca. 3.5 Stunden, 11,5 km (eine Strecke). Kinderwagen geeignet, mittelschwer. Weniger geübte Winterwanderer können in Rinnen starten (Parkplatz am Rinnerlift). Gehzeit ca. 2 Stunden (eine Strecke).

 

 

Waldhaus Sils

Sils Maria (Engadin)

 

 

Waldhaus Sils, Sils Maria (Engadin)

(Bildcredit: Sils Tourismus, Gian Andri Giovanoli , Waldhaus Sils)

 

Es ist ein magisches Tal. Eins, das von vielen Literaten verewigt wurde. Karl Kraus hat ihm ein Gedicht gewidmet und Kurt Tucholsky schrieb: »Wenn Sie durch die Landschaft gehen, wird ihnen hintenrum so mondän«. Und auch Hermann Hesse war begeistert. Er verbrachte über 300 Nächte im legendären Waldhaus Sils und startete seine Wanderung ins Fextal gleich hinter dem Hotel durch den zauberhaften Lärchenwald.

 

Wer es ihm gleichtut, hört nichts anderes als das Kreischen eines Vogels oder das Bimmeln der Pferdeglocken, die weniger wanderfreudige Besucher mit dem Schlitten ins Tal ziehen. Dabei ist die Wanderung eine der schönsten, die man im Engadin machen kann.

 

Wer neben traumhaften Aussichten noch spannende Einsichten möchte, sollte ein Mobiltelefon dabei haben und seine GPS-Ortung anschalten: Auf dem Weg ins Tal befinden sich insgesamt neun Stationen, die einem per Audio Infos zur Geschichte und den Bewohnern des Tals geben. Zurück im Waldhaus Sils könnte man dann zum Beispiel eine Tea-Time in der Lobby einnehmen oder das moderne Spa besuchen. Das Waldhaus Sils liegt übrigens wie ein Märchenschloss über dem Ort Sils Maria.

 

Infos: Zirka zwei Stunden dauert die Wanderung ins Fextal. Wer zu müde für den Rückweg ist, kann auch mit der Pferdekutsche zurückfahren.

 

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