logo
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit, sed diam nonummy nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam erat volutpat. Ut wisi enim ad minim veniam, quis nostrud exerci tation.
banner
About      Faq       Contact     Shop

Der urchige Verzauberhof

Der urchige Verzauberhof

Manchmal trifft man auf diese besonderen Hotels. Da bedarf es keiner Sterne-Bewertung, keiner Rezensionen. Schon beim Betreten der Lobby weiss man: «Hier stimmt alles.» Auch, wenn man noch keine Zimmer gesehen hat. Die Gastronomie, das Herzblut, Engagement und die Kreativität der Hoteliers fügen sich perfekt in ein wundervolles Ganzes. So ein Haus ist der Gassenhof im Ridnauntal im Südtirol.

 

Text: Matej Mikusik 

 

Die Anreise ist denkbar einfach. Gleich nach dem Brenner fährt man bei Sterzing das wild-romantische Ridnauntal rauf, bis dann rechter Hand auf 1350 Metern Höhe der Gassenhof charmant zum Abzweigen einlädt. Was 1974 als kleine Familienpension begann, nennt sich heute offiziell Vier-Sterne-Superior Aktiv- und Wellnesshotel Gassenhof – es ist weit mehr als das.

 

Die Suiten in der Gassenlodge überzeugen mit Weitblick. Im Logen-Spa gibts nebst Massagen, Yoga und Dampfbad eine Schnapsbrennersauna mit einem alten Schnapsbrennofen und täglichem Aufgussritual. (Bildcredit: Gassenhof)

 

Das Ressort thront an bester Weitblick-Lage. Die Zimmer in der Gassenloge, dem neuen Nebenhaus, sind alle mit prächtigem Panoramablick über die Stubaier Alpen gesegnet. Auch vom zwanzig Meter langen Infinity-Aussenpool und dem Whirlpool aus kann man den Blick volle 360 Grad herrlich über die Berggipfel im Abendrot schweifen lassen – das ist Wellness pur für die Augen.

 

Die Zeit bis zum Dinner lässt es sich herrlich auf der zimmereigenen Terrasse mit dem grandiosen Talblick verbringen. Wer will, kann auch einen kurzen Powernap in einem der herrlich nach Zirbenholz duftenden Betten dazwischenschalten.

 

Einzigartig ist auch das charmante «Gratznhäusl» Chalet, das wir uns bei einem kurzen Spazierausflug vor dem Dinner ansehen. Es ist ein denkmalgeschütztes, schmuckes Gebäude in Holzbauweise, eine ehemalige Kornkammer, die bis auf das Jahr 1375 zurückgeht und etwa 350 Meter vom Haupthaus entfernt ist.

 

 

Die neuen Suiten – teils mit Jacuzzi und Infrarotkabine ausgestattet – sind nur einen Katzensprung entfernt. (Bildcredit: Christian Gufler, fotogufler.com)

 

Das «Gratznhäusl» wurde in liebevoller Kleinstarbeit von den Hoteliers restauriert und mit drei verschiedenen Suiten sowie einem kleinen Restaurant für exklusive Anlässe versehen. Wer hier nächtigt, taucht nicht nur tief in die Geschichte des Ridnauntals ein, sondern erlebt Exklusivität gepaart mit Historie und Alpine-Chic.

 

Zurück im Haupthaus des Restaurants lässt nur schon der Gang dem Buffet entlang hin zu unserem Tisch erahnen, was alles an Leckereien beim Sechsgänger noch auf uns zukommt. Die Küche ist locker auf 5-Sterne-Plus Niveau und zaubert den Gästen ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht – den Kleinen wie den Grossen.

 

Ob Fisch oder Fleisch, die Qualität ist hervorragend, immer alles auf den Punkt genau gegart. Das Spiel um den Mix von leichter Säure, von Saucen und Crèmes und Knackig-Knusprigem stimmt. Man merkt: Da bemüht sich jemand, die Gäste immer wieder aufs Neue zu überraschen. (Bildcredit: Gassenhof)

 

 

Sonnige Terrasse mit Schaukelstuhl. (Bildcredit: Gassenhof)

 

 

Küchenchef und Co-Hotelier Stefan Volgger ist immer auf der Suche nach neuen Rezepten für seine Gourmet-Küche. Im Fokus: Nachhaltigkeit, Regionalität sowie Saisonalität. Einmal wöchentlich gibt es im Gassenhof ein Abendmenü, das ausschliesslich mit Produkten aus der nahen Umgebung gekocht wurde. Stefan hat gemeinsam mit seinem Team sogar ein eigenes Kochbuch herausgebracht.

 

 

Die Hoteliers Stefan und Manni Volgger. Darunter ein Dessert-Gruss aus der Küche. Um die Pfunde wieder loszuwerden: Von Stefan geführte Almwanderungen sind da der Tipp. Im Winter mit Schneeschuhen. (Bildcredit: Brandnamic)

 

 

Sein Bruder Manni wiederum ist der Chefbrenner des Hauses – er zeichnet verantwortlich für die hauseigenen Gratznbrand-Schnäpse, das Gratznbräu-Bier sowie den Gin Argintum und den selbstgebrannten Whiskey Mount Becher. Da werden zahlreiche handverlesene Obstsorten eingemaischt und zu hochprozentigen Schätzen veredelt. Auch hier: Nur Top-Qualität ist gut genug.

 

 

(Bildcredit: Gassenhof)

 

Es ist die ganze Hoteliersfamilie Volgger, angetrieben von Manni und Stefan, die das Haus so speziell und einzigartig macht. Über Schnaps, Bier, neue Ideen und Projekte philosophiert Stefan Volgger beim Hausgebrannten nach dem Abendessen mit uns noch stundenlang – und er könnte noch länger. Man merkt, die Volggers sind alles andere als müde und haben noch tausend Ideen im Kopf. Wir kommen wieder, keine Frage!

 

(Titel picture: ©NICHO DE BIASIO)

 

www.gassenhof.com

No Comments

Sorry, the comment form is closed at this time.

Translate »

Share This

Share this post with your friends!